1. Hanauer FC 1893 e.V.
Hessens ältester Fußballverein
1. Hanauer FC 1893 e.V.

Finale im Kreispokal erreicht:

2:0-Arbeitssieg in Dörnigheim!

Mit einem sichern, wenn auch recht schmucklosen 2:0 beim Kreisoberligisten Germania Dörnigheim zog der FC Hanau 93 wie erwartet ins Finale um den Kreispokal ein (Pfingstmontag, 21. Mai 2018, 16 Uhr im Herbert-Dröse-Stadion). Das Spiel an der Eichenheege lieferte den knapp 200 Besuchern Anschauungsunterricht dafür, wie „Ergebnisfußball“ geht und funktioniert.

Denn schon nach wenigen Minuten Spielzeit war klar, wie „der Hase läuft“: Die 93er dominierten und hatten gefühlte 80% Ballbesitz; die Germania stand tief in der eigenen Hälfte und versuchte, das 0:0 so lange wie möglich zu halten, bei Gelegenheit aber auch mal einen Konter zu fahren. So entwickelte sich ein recht einseitiges Geduldsspiel; der Verbandsligist vertraute darauf, dass irgendwann ein Tor fallen musste, den Platzherren kam es vor allem darauf an, ein achtbares Resultat zu erzielen.

Das hatten am Ende beide auch erreicht: Der HFC ging, nachdem man mehrere gute Chancen liegen gelassen hatte bzw. durch den sicheren Germania-Torwart Christian Marggraf vereitelt wurden, durch Ahmed Raafat in Führung; ihn hatte Sascha Ries nach einem Spurt über die rechte Außenbahn mit einer flachen und präzisen Hereingabe bestens bedient. Überhaupt Ahmed Raafat: Bei ihm kann man vom „Comeback des Jahres“ sprechen. Seit einigen Wochen in die Startelf zurückgekehrt wird er von Spiel zu Spiel stärker, war im Pokal-Halbfinale überall zu finden und drückte der Partie seinen Stempel auf- eine starke Vorstellung des 93er-Urgesteins!

Vor der Gästeführung hatten die Maintaler ihre beste und auch einzige echte Torchance gehabt, als bei einem schnellen Gegenzug zwei Angreifer frei vor Alex Neubauer auftauchten, der zurückgeeilte Sascha Ries die Situation aber im letzten Augenblick noch bereinigen konnte (24. Minute). Ansonsten verbrachte der Keeper von Hanau 93 einen ziemlich stressfreien Abend.

Auch nach der Führung für die 93er änderte sich am Spielverlauf absolut nichts. Man musste den Eindruck gewinnen, der Germania ginge es ausschließlich darum, eine höhere Niederlage zu vermeiden und weniger um die Chance, das Pokalendspiel zu erreichen. Zu defensiv blieb die Grundausrichtung; die wenigen Konterversuche wurden von Michael Fink, Enis Muratoglu & Co bereits im Keim erstickt. Alexander Neubauer bekam keinen einzigen Ball zu halten.

Auf der Gegenseite fing und faustete Marggraf auch weiterhin alles weg, was haltbar war und ließen der diesmal glücklose Christian Fischer, Kahraman Damar, Ahmed Raafat und der nach der Halbzeitpause eingewechselte Dennis Gogol etliche Hochkaräter aus. So dauerte es bis zur 86. Spielminute, und es war einmal mehr Mannschaftskapitän Kahraman Damar vorbehalten, für die Entscheidung zu sorgen; sein wuchtiger Linksschuss knallte halbhoch an den rechten Innenpfosten und sprang von dort ins Tor- unhaltbar selbst für den guten Christian Marggraf.

Fazit aus HFC-Sicht: Ziel = Kreispokalendspiel erreicht; die Mannschaft musste sich sicher nicht bis zum letzten Schweißtropfen verausgaben, was angesichts zweier „englischer Wochen“ ebenfalls sehr wichtig ist. Fazit aus Fan-Sicht: Kein rauschendes Fußballfest, aber das Traumfinale im Kreispokal gegen den SC 1960 Hanau im Herbert-Dröse-Stadion vor sicherlich sehr großer Kulisse verspricht dafür reichlich Entschädigung zu liefern.

Unsere Aufstellung: Alexander Neubauer, Adrian Bothor, Michael Fink, Enis Muratoglu, Sascha Ries, Elmir Sekeric (46. Dennis Gogol), Tolga Talha Ünal (58. Enrico di Natale), Ahmed Raafat, Kahraman Damar, Ilker Bicakci, Christian Fischer (68. Mustafa Saniyeoglu).

Schiedsrichter: Terlan Tavasolli (Offenbach). Assistenten: Florian Diehm, Ayoub Challioui.

Tore: 0:1 (35.) Ahmed Raafat, 0:2 (86.) Kahraman Damar.

Zuschauer: ca. 200.

Besondere Vorkommnisse: keine.

Pokalspiel Dörnigheim

 

 

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