1. Hanauer FC 1893 e.V.
Hessens ältester Fußballverein
1. Hanauer FC 1893 e.V.

Ist nach der Gala vor der Gala?

Topspiel und Stadtderby am Sonntag im Stadion!

Nichts scheint derzeit das Team von Slavisa Dacic und Christoph Prümm aufhalten zu können. Auch nicht der spielstarke Aufsteiger 1. FC Erlensee, wie sich am Mittwoch Abend beim 2:0 zeigte. Kann es der aktuelle Tabellenzweite, der SC 1960 Hanau? Das große Hanauer Stadtderby, der „Maximo“ anno 2018, steigt am Sonntag, 21. Oktober 2018, um 15 Uhr im Herbert-Dröse-Stadion.

Der „Maximo“, denn mehr und höherklassiger Fußball geht aktuell in Hanau nicht. Der Tabellenzweite der Verbandsliga Hessen-Süd empfängt den Tabellenführer, der nach wie vor ungeschlagen ist. 13 Punktspiele ohne Niederlage, mittlerweile drei Zähler Vorsprung auf den HSC, das mit Abstand beste Torverhältnis in der Liga, beste Abwehr und bester Sturm- die 93er sind derzeit fraglos das Maß aller Dinge in der Verbandsliga.

Und die Ausgangssituation vor dem Spiel ist klar. Der SC 1960 könnte im Falle eines Sieges mit dem FC Hanau 93 nach Punkten gleichziehen. Gewinnt der HFC das Derby, enteilt er den Abbruzzese-Schützlingen bereits um sechs Punkte, hätte die Nase im direkten Vergleich vorne plus der überragenden Tordifferenz- zumindest für die nächsten Wochen wäre die Position der 93er an der Tabellenspitze ziemlich unangreifbar.

Nahezu alles spricht derzeit für den ältesten hessischen Fußballclub. Während der HFC zuletzt mit einer Klasse-Vorstellung gegen den 1. FC Erlensee mit 2:0 die Oberhand behielt, unterlag 1960 am Freitag (12.10.) bei Rot-Weiss Frankfurt mit 1:5. Noch zwei Quervergleiche gefällig? An gleicher Stelle, am Frankfurter Brentanobad, fuhr Hanau 93 einen 5:1-Auswärtssieg ein. Und beim 1. FC Erlensee hatten sich die 1960er (wie in Frankfurt) eine 1:5-Niederlage abgeholt. Aber auch der direkte Vergleich zwischen den beiden Hanauer Top-Teams spricht klar für Hanau 93: Da stehen in den letzten 15 Begegnungen 10 Siege, zwei Unentschieden und nur drei Niederlagen bei 40:24 Toren zu Buche.

Wenn also Statistiken Tore schießen und Spiele entscheiden würden- wäre wohl alles bereits entschieden. Dem ist aber bekanntlich nicht so, schon gar nicht im Fußball. Wenn Schiedsrichter Christoffer Reimund am Sonntag das Derby anpfeift, steht erst einmal die Anzeige auf Null und muss sich alles erneut hart erarbeitet werden. Und 1960 Hanau wird alles in die Waagschale werfen, was zur Verfügung steht. Das ist die logische Konsequenz der Ausgangssituation vor diesem Spiel. Mit Semih Aydilek und Boris Özdemir, die beide je achtmal trafen, hat 1960 Hanau zwei äußerst torgefährliche Akteure. Torhüter Pellowski, der vielseitig einsetzbare Benjamin Braus und weitere Akteure stehen für die individuelle Qualität des HSC.

So ist am Sonntag ein mit Sicherheit hochspannendes Hanauer Stadtderby zu erwarten; ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die 93er ein weiteres Mal eine Topleistung abrufen müssen, um bestehen zu können. Hinter dem Einsatz der angeschlagenen Michel Gschwender, Patrick Gischewski und Christoph Prümm stehen aktuell noch Fragezeichen; dafür sollte Daniyel Cimen wieder zur Verfügung stehen. Ein Gewinner steht in jedem Fall jetzt bereits fest: Es wird der Kassierer des Gastgebers sein, denn das Hanauer Stadtderby wird wieder eine große Zuschaueranzahl anlocken, zumal vor allem die 93er am Mittwoch tüchtig Eigenwerbung betrieben haben. Viele der Besucher werden wieder auf einen glanzvollen Auftritt des Spitzenreiters der Verbandsliga hoffen, getreu dem Motto: Nach der Gala ist (vielleicht) vor der (nächsten) Gala. In diesem Sinne: Forza HFC!

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