1. Hanauer FC 1893 e.V.
Hessens ältester Fußballverein
1. Hanauer FC 1893 e.V.

Nach Stadtderby und Aufsteiger-Duell:

Jetzt kommt ein Ex-Hessenligist!

Abwechslung liebt man nicht nur auf dem Speiseplan, sondern auch in vielen anderen Bereichen. So auch im Fußball. Der Terminkalender der Verbandsliga Hessen-Süd hält für den FC Hanau 93 an den ersten Spieltagen äußerst abwechslungsreiche Fußball-Kost parat. Nach dem Hanauer Stadtderby zum Auftakt und dem Duell mit den Aufstiegs-Kollegen aus Ober-Roden geht es am kommenden Sonntag (20. August 2017, 15 Uhr, Heinrich-Sonnrein-Sportanlage, Kastanienallee 75) gegen den Hessenliga-Absteiger Rot-Weiß Darmstadt.

Ein weiteres Merkmal der bisherigen Terminplanung: Die 93er „übernehmen“ jeweils den Gegner der SG Bruchköbel aus der Vorwoche. Das bedeutet nun, gegen die Südhessen, dass man ein weiteres Mal auf eine Mannschaft trifft, die sich mit einem hohen Ergebnis (6:0) nach Herzenslust warmschießen konnte, denn auch der vorherige Gegner, Germania Ober-Roden, hatte gegen die benachbarte SGB mit 5:0 einen deutlichen Sieg einfahren können.

Sechs der letzten 10 Jahre verbrachten die Darmstädter in der Hessenliga, die übrigen vier in der Verbandsliga. Nur 23 Punkte (bei 41:87 Toren) waren die Ausbeute in der vergangenen Saison, so dass man den Weg in die Verbandsliga antreten musste. Am ersten Spieltag unterlag Rot-Weiß bei einem der Meisterschaftsfavoriten, der FV Bad Vilbel, mit 2:3, lag aber bis zur 86. Spielminute 0:3 zurück, bevor das Resultat durch zwei späte Tore angenehmer gestaltet werden konnte.

Am vergangenen Sonntag dann der Kantersieg gegen Bruchköbel, wobei der Chronist des Hanauer Anzeigers konstatierte, das Ergebnis hätte bei besserer Chancenverwertung noch höher ausfallen können.

Man darf also auf HFC-Seite mit einem Gegner rechnen, der qualitativ sicher auf dem Niveau von Germania Ober-Roden einzustufen ist. Heißt im Umkehrschluss, dass die gegen Ober-Roden wiederholt aufgetretenen Fehler im Aufbauspiel unbedingt zu vermeiden bzw. abzustellen sind. Denn die zahlreichen guten Torchancen des Mitaufsteigers resultierten fast ausnahmslos aus Ballverlusten in der Vorwärtsbewegung, die der Gast mit schnellem Umschaltspiel immer wieder in eigene gute Gelegenheiten umzusetzen wusste. Also noch mehr Konzentration beim Passspiel, unnötige Dribblings, vor allem in Abwehrzone und Mittelfeld, unterlassen, lieber einen Sicherheitspass mehr spielen als einen Ballverlust zu riskieren- auch wenn’s nicht so schön ausschauen mag.

Was Hanau 93 noch braucht? Einen Jens Westenberger, der seine Gala-Form vom Ober-Roden-Spiel zur Dauereinrichtung werden lässt (sofern erforderlich); die erwähnte Fehlerminimierung im Aufbauspiel; und in der Offensive starke Flügelflitzer wie Sascha Ries und Angreifer wie Kapitän Kahraman Damar und Ilker Bicakci mit viel Zug zum Tor. Dazu noch der „Ballermann aus dem Hintergrund“, Patrick Gischewski, der zunehmend die richtige Balance zwischen dem rechtzeitigen Abspiel oder auch dem „das mach ich jetzt ganz alleine“ findet. Und vielleicht zieht unser Trainer-Duo Christoph Prümm/Slavisa Dacic ja auch noch den einen oder anderen Überraschungs-Joker aus dem Ärmel bzw. aus ihrem großen Kader, mit dem bislang keiner rechnete- nicht mal der Gegner…

Auf geht’s, Hanau, kämpfen und siegen!

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