1. Hanauer FC 1893 e.V.
Hessens ältester Fußballverein
1. Hanauer FC 1893 e.V.

Wieder Last-minute-Gegentor:

93er lassen zwei Punkte liegen!

Zwei Spielzeiten lang war es geradezu ein Markenzeichen des FC Hanau 93, späte Tore zu erzielen und dadurch Spiele noch zu drehen. Nun scheint das Gegenteil einzureißen: Wie schon gegen Viktoria Urberach und die SpVgg. Neu-Isenburg gab man in den Schlussminuten noch einen Sieg aus der Hand. In der vierten Minute der Nachspielzeit fiel der 2:2-Ausgleich, der den HFC zwei wertvolle Punkte kostete. Leistungsgerecht war das Remis jedoch allemal.

Die Gastgeber hatten den besseren Start erwischt und waren früh in Führung gegangen. Wiederholt leisteten sich die 93er Ballverluste im Aufbauspiel, und das nutzten die Rot-Weißen zu schnellen und gefährlichen Angriffen.

Der Ausgleich fiel sofort nach dem ersten gescheiten Spielzug der Gäste. Weiter, öffnender Pass von Patrick Gischewski auf Sascha Ries, und dessen Maßflanke aus Rechtsaußen-Position drückte Kahraman Damar per Kopf in die kurze Ecke.

Immer wieder setzte Darmstadt Nadelstiche gegen die nachlässig agierende HFC-Defensive. Jens Westenberger musste gleich zweimal fest zupacken (23. Minute), wenig später kam der wuselige und pfeilschelle Kwonsu Lee im Hanauer Strafraum zu Fall, doch für einen Strafstoß reichte das bei Weitem nicht aus. Vielmehr ging Hanau 93 durch einen von der Rot-Weiß-Mauer unhaltbar abgefälschten Bicakci-Freistoß in Führung (32.). Mit dieser angesichts der Chancenverteilung eher glücklichen Führung ging man in die Halbzeitpause.

Nun übernahmen zunächst die 93er das Kommando, zeigten einige schnelle und direkte Kombinationen, bei denen jedoch nichts Zählbares heraussprang. Stattdessen irritierten zunehmend skurrile Entscheidungen von Schiedsrichter Reisert Spieler und Außenstehende. Unrühmlicher Höhepunkt war ein grobes Foul an Tim Fließ, der minutenlang behandelt werden musste, mit einer unmittelbar danach folgenden Tätlichkeit am eingewechselten Khaibar Amani auf Höhe der Mittellinie mit anschließender „Rudelbildung“- beidem sah der Referee tatenlos zu… Danach ließ der „Unparteiische“ Tim Fließ minutenlang nicht aufs Spielfeld zurück, trotz lautstarker Proteste von Spielern und Zuschauern.

In der Schlussphase setzten die Hausherren alles auf eine Karte, stürmten mit Mann und Maus, hatten in der 73. Spielminute einen Lattenkracher durch Donat Tala und weitere Großchancen, zielten jedoch zu ungenau oder fanden in Jens Westenberger ihren Meister. Obwohl die 93er nun ihrerseits komplett am und im eigenen Strafraum versammelt waren und kaum noch zu Entlastungsangriffen kamen, standen in der 94. Spielminute gleich mehrere Rot-Weiße frei vor Jens Westenberger, der zweimal glänzend parierte, gegen den zweiten Nachschuss von Gordon Choynowski aber machtlos war. Unmittelbar danach ertönte der Schlusspfiff, und Darmstadt feierte das späte Remis wie einen Sieg.

Vergeben wurde der (durchaus mögliche) Auswärts-Dreier in der spielerisch starken Phase nach dem Seitenwechsel, als nicht konsequent genug auf das vorentscheidende 3:1 gedrängt wurde. Schwachpunkt waren jedoch über die gesamte Spielzeit die zahlreichen Ballverluste im eigenen Spielaufbau- nahezu alle Darmstädter Torchancen resultierten aus solchen Fehlern. Daran muss im Hinblick auf die nächsten Begegnungen dringend gearbeitet werden.

Unsere Aufstellung: Jens Westenberger, Sascha Ries, Tim Fließ, Enis Muratoglu, Mezini Betim, Lennox Crews (46. Michel Gschwender), Ahmed Raafat (58. Feta Suljic), Patrick Gischewski (70. Khaibar Amani), Ilker Bicakci, Kahraman Damar, Dennis Gogol.

Tore: 1:0 (7.) Kwonsu Lee, 1:1 (22.) Kahraman Damar, 1:2 (30.) Ilker Bicakci, 2:2 (94.) Gordon Choynowski.

Schiedsrichter: Boris Reisert (Rüdermark). Assistenten: Thorben Fischer, Christian Frühwein.

Zuschauer: ca. 130.

Besondere Vorkommnisse: gelb-rote Karte für Donat Tala (Rot-Weiß Darmstadt, 84.).

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