1. Hanauer FC 1893 e.V.
Hessens ältester Fußballverein
1. Hanauer FC 1893 e.V.

Sicher, souverän, seriös:

93er erreichen Kreispokal-Viertelfinale!

So muss man als favorisiertes Team ein Pokalspiel angehen: konzentriert vom Beginn an, ohne Überheblichkeit, fokussiert auf das Ziel, die nächste Runde zu erreichen. Ergebnis: ein ungefährdetes 3:1 beim Gruppenligisten Germania Niederrodenbach, der sich nach Kräften wehrte, am Ende aber die Dominanz der 93er akzeptieren musste.

Herrliches Vorfrühlingswetter und für beide Mannschaften das erste Pflichtspiel in 2019 hatten leider nur gut 100 Besucher ins Rodenbacher Waldstadion gelockt. Sie sahen vom Anpfiff an eine deutlich überlegene HFC-Elf, die auf ein gutes halbes  Dutzend an Stammkräften verzichten musste- bei den 93ern grassiert eine Grippewelle. Schon nach wenigen Minuten im Anschluss an einen Schuss von Mannschaftskapitän Kahraman Damar die erste Chance für Hanau 93, doch Germania-Keeper Julian Scharlau schnappte sich letztlich die Kugel aus einem Getümmel vor seinem Kasten.

In der 7. Minute gingen die 93er verdientermaßen in Führung; Feta Suljic, im Strafraum angespielt, wurde umgerannt und verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zur Gästeführung. Fünf Minuten später verzog der Schütze nach einem herrlichen Anspiel von Patrick Gischewski „in die Gasse“ frei vor dem Tor, aber aus spitzem Winkel.

Marco Veit erzielte dann den überraschenden Ausgleich bei einem der seltenen Gegenangriffe der Gastgeber; allerdings hatten den Schützen praktisch alle Besucher zuvor deutlich in Abseitsposition gesehen, mit Ausnahme des Schiedsrichter-Assistenten.

Hanau 93 ließ sich dadurch aber nicht aus dem Konzept bringen, schnürte Niederrodenbach auch weiterhin zumeist in deren Hälfte ein. Nach einer halben Stunde Spielzeit brachte „Kahra“ den Verbandsliga-Tabellenführer mit einem schönen Linksschuss aus halbrechter Position wieder in Führung; die Kugel schlug unhaltbar im „langen Eck“ ein. Wenig später bot sich ihm und Feta Suljic eine Doppelchance, auf 1:3 zu erhöhen, doch die Germanen-Abwehr konnte abblocken.

Dazwischen lag eine neuerliche Verletzung von Patrick Gischewski, der bis dahin eine starke Partie geboten hatte; ohne gegnerische Einwirkung musste er mit Verdacht auf Adduktoren-Zerrung ausgewechselt werden. Für ihn kam Khaibar Amani aufs Feld, dem sich wenige Minuten vor der Halbzeitpause im Anschluss an einen Damar-Freistoß die letzte Torgelegenheit im ersten Spielabschnitt bot, doch sein Kopfball flog über den Querbalken.

Wenige Minuten nach Wiederanpfiff Schusschance für Kahraman Damar von der Strafraumgrenze, doch auch er zielte etwas zu hoch. Danach verflachte die Partie ein wenig; Hanau 93 ließ Ball und Gegner laufen, variierte zwischen langen Diagonalbällen und Kurzpassspiel durchs Mittelfeld, erspielte sich nun aber kaum noch nennenswerte Einschussmöglichkeiten.

Die hatten die Gastgeber aus heiterem Himmel in der 75. Minute, als die HFC-Defensive mal nicht konsequent störte, doch Jens Westenberger bewies einmal mehr seine große Klasse und entschärfte den Flachschuss. Dafür produzierten gleich danach auf der Gegenseite die eingewechselten Velibor Velemir und Jaouad El Kaddouri die Vorentscheidung: Velibors Schuss wurde von der Germanen-Abwehr abgefälscht, landete bei Jaouad, und der vollendete eiskalt zum 1:3- sein erstes Pflichtspieltor für den HFC, nachdem er bereits unter der Woche im Testspiel bei der SG Bruchköbel getroffen hatte.

Danach gab es noch zwei Aufreger- einen Lattenkracher von Ilker Bicakci aus gut 20 Metern Torentfernung (83.) und ein tolles Solo von Jaouad El Kaddouri (88.)- der Torerfolg blieb beiden jedoch versagt.

Eine Woche vor dem 2019er Punktspielstart präsentierten sich die 93er also bereits in guter Verfassung, ist die Verbandsliga-Generalprobe als geglückt zu bezeichnen, und sie werden in Ober-Roden sicher auch auf den einen oder anderen im Pokalspiel noch fehlenden Akteur zurückgreifen können. Im Kreispokal-Viertelfinale geht es gegen den Sieger der Partie zwischen dem SV Kilianstädten und der Dörnigheimer Germania; Spieltermin steht noch nicht fest. Den Viertelfinal-Einzug feierten die Mannschaft und das Trainerteam anschließend auf einer Hanauer Bowling-Bahn plus anschließendem Abendessen auf Einladung des Sportlichen Leiters Giovanni Fallacara.

Unsere Aufstellung: Jens Westenberger, Elmir Sekeric, Tim Fließ, Enis Muratoglu, Dennis Gogol, Tolga Talha Ünal, Ilker Bicakci, Kahraman Damar, Patrick Gischewski (37. Khaibar Amani), Lennox Crews (72. Jaouad El Kaddouri), Feta Suljic (64. Velibor Velemir).

                                          

Tore: 0:1 (7.; Foulelfmeter) Feta Suljic, 1:1 (20.) Marco Veit, 1:2 (30.) Kahraman Damar, 1:3 (76.) Jaouad El Kaddouri.

Schiedsrichter: Nicklas Rau (Wöllstadt). Assistenten: Marcel Renke, Benjamin Spahic.

Zuschauer: ca. 100.

Besondere Vorkommnisse: keine.

 

 

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