1. Hanauer FC 1893 e.V.
Hessens ältester Fußballverein
1. Hanauer FC 1893 e.V.

Starker Gegner, schwacher Schiri:

0:4-Niederlage gegen VfB Ginsheim!

Nehmen wir es vorweg: Der Sieg des VfB Ginsheim war verdient. Der Gast dominierte über weite Strecken der Begegnung klar, er hatte eine Vielzahl hochkarätiger Torchancen- Armend Brao verhinderte mit einer Serie von Glanzparaden (noch) Schlimmeres. Aber auch der Unparteiische trug seinen Teil zur höchsten Saisonniederlage des HFC bei: Nach einem Pressschlag zwischen Feta Suljic und einen Ginsheimer Gegenspieler entschied er auf Freistoß für die Gäste, was Fetas Protest hervorrief und diesem die gelbe Karte eintrug. Als er dann eine Viertelstunde später in den Gästestrafraum eindrang und zu Fall gebracht wurde, legte der Schiri dieses als „Schwalbe“ aus und zeigte dem Hanauer Stürmer, der nach dieser angeblichen Schwalbe minutenlang hinter der Torauslinie behandelt wurde, die Ampelkarte.

Die 93er bestritten also mehr als 50 Minuten in Unterzahl, kassierten in der Unordnung nach Feta Suljics Platzverweis gleich das 0:2 und mussten auch in der Folge mehrmals kaum nachvollziehbare Entscheidungen von Herrn Heist hinnehmen, der sich als Maxime offenbar vorgenommen hatte: „Im Zweifelsfall grundsätzlich für Ginsheim.“

Zurück zum Spielgeschehen. Nach einer von Betim Mezini getretenen Ecke hatte Salvatore Bari die erste Torchance der Partie, doch sein Kopfball flog über den Gäste-Kasten. Danach übernahm der VfB das Kommando, spielte schnell und direkt, auch technisch sehr gut, hatte zudem eine hervorragende Raumaufteilung und in Can Cemil Özer sowie Henok Teklab zwei überragende Akteure, die die HFC-Defensive nie so richtig in den Griff bekam. Neben dem Führungstreffer gab es noch einen Lattenkracher durch Teklab sowie mehrere Großchancen, die zumeist durch Armend Brao entschärft wurden.

Hohe Anerkennung verdient, wie das Team des FC Hanau 93 sich auch im zweiten Durchgang trotz Unterzahl gegen die Niederlage stemmte. Die Hereinnahme von Tim Franz nach einer guten Stunde brachte sogar nochmals frischen Wind in die Aktionen des HFC. Nach einem Sprint von Salvatore Bari in die Linksaußen-Position senkte sich dessen Flanke zwar gefährlich aufs Gästetor, landete dann aber knapp hinter dem Querbalken auf dem Tornetz.

Es folgte eine Drangperiode der 93er, in der der Anschlusstreffer durchaus möglich war; ein Kopfball von Salvatore Bari verfehlte knapp das Ziel, und Tim Franz bediente ihn wenige Minuten nach seiner Einwechslung nach tollem Solo mit einem herrlichen Steilpass. Leider wurde für den Goalgetter der Winkel zum Tor zu spitz, so dass sein Flachschuss zur Ecke abgewehrt werden konnte.

In der Schlussphase kam Ginsheim gegen die zumeist weit aufgerückten 93er noch zu mehreren Konterchancen, von denen sie zwei zum Endstand verwerten konnten und Armend Brao weitere Möglichkeiten zunichte machte.

Zum letzten Spiel vor der Winterpause fahren die 93er am kommenden Sonntag (8. Dezember, 14 Uhr) nach Ginsheim und haben dort die Gelegenheit, sich für die herbe Heimniederlage zu revanchieren. Dazu muss die Partie vom Samstag in Steinheim sorgfältig analysiert und ein kluges taktisches Konzept entwickelt werden. Dann ist für die bekannt auswärtsstarken 93er auch an der Mainspitze etwas möglich.

Unsere Aufstellung gegen den VfB Ginsheim: Armend Brao, Sascha Ries, Michael Fink (67. Enis Muratoglu), Ljubisa Gavric, Julian Purcell, Tolga Talha Ünal (61. Tim Franz), Betim Mezini, Oktay Bulut (46. Tim Fließ), Kahraman Damar, Salvatore Bari, Feta Suljic.

Tore: 0:1 (12.) Can Cemil Özer, 0:2 (39.), 0:3 (77.) beide Nils Fischer, 0:4 (83.) Can Cemil Özer.

Schiedsrichter: Daniel Heist (Kassel). Assistenten: Daniel Losinski, Fabian Bierau.

Zuschauer: ca. 150.

Besondere Vorkommnisse: gelb-rote Karte für Feta Suljic (36.).

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