1. Hanauer FC 1893 e.V.
Hessens ältester Fußballverein
1. Hanauer FC 1893 e.V.

Brao, Bari und eine Schippe Glück:

Zweiter Saisonsieg für die 93er!

Ein Armend „Mango“ Brao in Galaform, Salvatore Bari (mal wieder) mit dem richtigen Torriecher und einem Doppelpack und auch das manchmal notwendige Quäntchen Glück: Aus diesen Zutaten war der Erfolgscocktail gemixt, der dem FC Hanau 93 am Samstag beim Mitaufsteiger FSV Fernwald den heiß ersehnten zweiten „Dreier“ der Saison bescherte- zugleich der erste Auswärtssieg.

Der HFC musste kurzfristig Abwehrchef Ljubisa Gavric ersetzen, den Leistenprobleme plagten. Spielertrainer Michael Fink rückte für ihn neben Enis Muratoglu ins Deckungszentrum, Patrick Gischewski stand erstmals in der Startelf.

Die Gastgeber, sieg- und punktloses Schlusslicht der Hessenliga-Tabelle, begannen vorsichtig und überließen zunächst dem Gast aus Hanau die Initiative. So bot sich bereits in der 5. Minute Feta Suljic eine Halbchance, doch FSV-Keeper Marvin Göltl war rechtzeitig draußen und klärte die Situation. In der 12. Minute eine schöne Kombination der 93er, doch am Ende stand Tim Franz in aussichtsreicher Position abseits.

Nach einer Viertelstunde erste Großchance für Fernwald: Enis Muratoglu verdribbelte sich im eigenen Strafraum gegen zwei Gegenspieler, doch Armend Braos Fußabwehr zur Ecke bügelte den Fehler wieder aus.

In der Folgezeit hatten die Gastgeber und ihr Anhang mehrfach schon den Torjubel auf den Lippen, doch Teufelskerl Armend Brao hielt das 0:0 mit schier unglaublichen Reflexen und Paraden mehrmals fest. Und so kam, was kommen musste: Die einen (Fernwald) nutzen ihre Chancen nicht, die anderen (Hanau 93) machen das Tor. Maßflanke Sascha Ries von rechts, und wie sich Salvatore Bari im Strafraum „freischleicht“ und dann unbedrängt einköpft, das ist schon eine Klasse für sich (41.). Mit der knappen und glücklichen Führung ging’s in die Kabinen.

Auch in Durchgang zwei wieder ein Klops von Enis Muratoglu, der unfreiwillig eine Fernwalder Großchance einleitete, doch erneut behob der HFC-Zerberus den Schaden. Vielleicht war es das Fehlen von Ljubisa Gavric, das Enis Muratoglu derart verunsicherte, dass er mehrmals für Gefahr vor dem eigenen Tor sorgte- bislang spielt „der Lange“ nämlich eine sehr gute Saison.

In der Folgezeit öffnete der FSV mehr und mehr seine Defensive, kombinierte im Mittelfeld auch recht gefällig, bot den 93ern so aber auch Kontermöglichkeiten. In der 55. Spielminute schloss Goalgetter Salvatore Bari den ersten richtig und konsequent zu Ende gespielten Konter per Flachschuss zum 0:2 ab. Knapp eine Viertelstunde später hatte Patrick Gischewski die Vorentscheidung auf dem Fuß, doch sein Schuss drehte sich knapp am rechten Pfosten vorbei.

Die Hausherren schöpften nochmals Hoffnung, als ihnen eine Viertelstunde vor Feierabend der Anschlusstreffer gelang. Armend Brao hatte einen Schuss des kurz zuvor eingewechselten Raffael Szymanski glänzend pariert, doch gegen Felix Erbens Nachschuss war er machtlos. Ab jetzt durfte gezittert werden…

Erst in der (offiziellen) Schlussminute fiel das erlösende 3:1; wieder ein Konter der 93er, und diesmal betätigte sich Salvatore Bari als Vorlagengeber, Kahraman Damar vollendete und belohnte sich damit zugleich für seinen (wie immer) vorbildlichen Einsatz.

Betrachtet man die Chancenverteilung, so muss der eminent wichtige Sieg des HFC als glücklich bezeichnet werden. Andererseits: Fernwalds Angreifer versiebten ihre Chancen teils recht kläglich, scheiterten aber immer wieder auch an einem glänzend disponierten Armend Brao. Und: Auch die 93er haben in dieser Saison bereits wegen mangelnder Chancenverwertung Punkte liegen gelassen; so gleicht sich auf lange Sicht vieles aus. Am Ende zählen das Resultat und die gewonnenen drei Punkte, mit deren Hilfe der Anschluss ans Mittelfeld hergestellt und etwas Abstand zur „verbotenen Zone“ geschaffen wurde.

Besonders zu erwähnen ist am Ende des Spielberichts noch Tolga Talha Ünal, der konstant hervorragende Leistungen abliefert, sich komplett in den Dienst der Mannschaft stellt, enorm zweikampfstark ist und gegnerische Pässe erahnt und so oft unterbindet, dann sofort umschaltet und Angriffe einleitet- Tolga ist nicht nur als Stimmungsmacher in der Kabine und als Kassenwart derzeit unersetzlich, sondern auch im taktischen Gefüge auf dem Feld.

Unsere Aufstellung: Armend Brao, Sascha Ries, Michael Fink, Enis Muratoglu, Tolga Talha Ünal, Patrick Gischewski, Kahraman Damar, Tim Franz, Oktay Bulut (81. Elmir Sekeric), Feta Suljic (60. Julian Purcell), Salvatore Bari (90. Engin Arslan).

Tore: 0:1, 0:2 (41., 55.) Salvatore Bari, 1:2 (76.) Felix Erben, 1:3 (90.) Kahraman Damar

Schiedsrichter: Tobias Vogel (Flörsheim). Assistenten: Timo Hager, Simon Henninger.

Zuschauer: ca. 200.

Besondere Vorkommnisse: keine.

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