1. Hanauer FC 1893 e.V.
Hessens ältester Fußballverein
1. Hanauer FC 1893 e.V.

Weshalb eigentlich nicht…?

93er bei der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz!

Wenn am Samstag, 12. Oktober 2019 (Achtung: bereits um 14 Uhr!) die Hessenliga-Begegnung zwischen der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz und dem 1. Hanauer FC 1893 angepfiffen wird, sind die Rollen vorab verteilt: Der Gastgeber ist klarer Favorit, der Gast ist ebenso klarer Außenseiter. Aber machen nicht genau solche Ausgangssituationen ein Fußballspiel besonders reizvoll? Juckt es nicht jeden Fußballer, sein Bestes zu geben, um eine große Überraschung zu schaffen, die niemand so erwartet hatte? Weil eigentlich niemand hier einen Erfolg erwartet oder gar fordert, hat man auch keinen Druck, sondern „nur“ den Willen, das kaum möglich Erscheinende eben doch fertigzubringen.

So in etwa sollte die Grundhaltung des Teams von Michael Fink im traditionsreichen Stadion Johannisau (Johannisstraße 45 in 36041 Fulda) sein. Am Samstag gibt’s in Osthessen nichts zu verlieren, da kann nur gewonnen werden. Nicht zu vergessen: Aufsteiger Hanau 93 ist in der laufenden Saison auswärts noch immer unbesiegt. Vier Spiele mit je zwei Siegen und Unentschieden, mithin acht von zwölf möglichen Punkten geholt bei 9:5 Toren- wären die 93er vor heimischer Kulisse ähnlich erfolgreich wie auf gegnerischen Plätzen, sie würden der Hessenliga-Spitzengruppe angehören.

Dort ist natürlich Gastgeber SG Barockstadt Fulda-Lehnerz angesiedelt. Bis zum vergangenen Spieltag sogar als Tabellenführer; nach der ersten Saison-Niederlage bei Hessen Dreieich (1:2) rangiert man nun auf Platz 3, hinter dem FC Eddersheim und Eintracht Stadtallendorf. Das wird natürlich Fulda im Heimspiel gegen den HFC zusätzlich motivieren, und man wird nicht weiteren Boden gegenüber der Konkurrenz verlieren wollen. Allerdings hat man am Mittwoch (9. Oktober, 19 Uhr) mit dem Hessenpokal-Achtelfinale gegen den Regionalligisten FSV Frankfurt eine ganz besondere Aufgabe vor der Brust, die (im Hinblick auf das Punktspiel am Samstag) viel Kraft und Energie kosten kann.

Wie auch immer- zu holen ist für Gavric & Co in Fulda nur dann etwas, wenn man eine ganz besondere Leistung abruft. Läuferisch und kämpferisch passte am Sonntag gegen Viktoria Griesheim alles. Unnötige Fehler im Aufbauspiel konnten diesmal vermieden werden; dafür stimmte bei gegnerischen Standards mehrmals die Zuordnung nicht, was dem Gast zu Torchancen und letztlich auch zum Erfolg verhalf. Eigene Torchancen wurden in ausreichender Anzahl herausgespielt; letztlich blieben jedoch zu viele davon ungenutzt liegen. Bei der SGB also defensiv gut stehen, Standards möglichst vermeiden, diszipliniert und mit klarer Zuordnung verteidigen, wenn es sie dann doch gibt- und vorne aus den sich bietenden Möglichkeiten auch Tore machen, das sollte die generelle Marschrichtung in der Johannisau sein.

Nicht aus dem Auge verlieren dürfen die 93er dabei die extrem torgefährlichen Dominik Rummel, der bereits 11 Tore erzielt hat, und André Fließ (7 Treffer). Wobei beide auch noch als Vorlagengeber glänzen.

Keine Frage: Da wartet auf den HFC eine Herkules-Aufgabe, will man nicht nur nach Fulda fahren, um die Punkte dort abzuliefern, sondern um die Chance zu nutzen, die sich vielleicht aus der augenblicklichen Situation (=schwere „englische“ Woche für die Gastgeber; jüngst erlittene erste Saison-Niederlage) ergibt. Auch in Osthessen wird der Ruf erschallen: Forza HFC! Kämpfen und… schaun mer mal!

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