1. Hanauer FC 1893 e.V.
Hessens ältester Fußballverein
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Ein weiterer Meister im Interview:

Fragen an Jerome Tevin Boos!

Jerome Tevin Boos ist im HFC-Team einer der „jungen Wilden“. Gerade mal 23 Jahre jung, hat er in seiner Fußballer-Karriere doch schon so einiges erlebt. Ausgebildet wurde er bei Hanau 93, wo er von 2001 bis 2011 in den Jugendmannschaften spielte. Dann zog es ihn zu Bayern Alzenau, TGS Jügesheim und Kickers-Viktoria Mühlheim, bevor er 2015 zum HFC zurückkehrte. Trotz einer Fußverletzung, die er sich beim Hanauer Hallenmasters Anfang 2017 zugezogen hatte, hatte Jerome großen Anteil an der Gruppenliga-Meisterschaft 2016/17 und dem Aufstieg in die Verbandsliga. In den letzten sechs Punktspielen stand er jeweils in der Startelf, hat sich somit im zentralen Mittelfeld einen Stammplatz erobert.

Vor dem letzten Punktspiel des Jahres 2017 (am 26. November bei Germania Ober-Roden) sprach Hans Jung mit Jerome Tevin Boos.

Jerome, kurz vor Jahresschuss mit 29 Punkten auf dem 5. Tabellenplatz der Verbandsliga- hättest Du diesen Zwischenstand so „unterschrieben“, wenn ihn Dir jemand vor dem Saisonstart angeboten hätte?
„Ja, das hätte ich wohl gemacht, aber: Nach oben geht noch mehr. Wir können in der Verbandsliga oben mitspielen. Jedenfalls hätte ich zuvor unterschrieben, dass wir im oberen Tabellendrittel bestehen können.“

Jerome, in den letzten sechs Spielen warst Du jeweils in der Anfangs-Formation. Bist Du mit Dir persönlich, mit Deinen Leistungen auf dem Platz insgesamt zufrieden?
„Teilweise. Weil: Da ist noch Potenzial nach oben. Ich bin immer hungrig, ich will immer mehr. Im Training gebe ich immer Gas, und ich gebe auch alles auf dem Platz. Aber ich bin nie zufrieden, weil ich weiß, dass noch mehr geht. Ich will einfach mehr für mich und für den Verein erreichen.“

Hanau 93 hat einen großen, qualitativ sehr guten Kader. Wie groß ist innerhalb des Kaders der Konkurrenzkampf um die Plätze in der „ersten Elf“?
„Der wird bei uns sehr, sehr hoch gehalten. Es wird sehr auf die Leistungen im Spiel geachtet. Vor allem im zentralen Mittelfeld ist es schwer, sich konstant in der Startelf zu behaupten. Aber weil ich immer hungrig bin und Gas gebe, bekomme ich dafür auch die Bestätigung. Der Konkurrenzkampf fordert von einem immer, einen Tick besser zu sein. Darüber bin ich aber sehr froh.“

Giovanni Fallacara hat vor einigen Wochen die Zielmarke „30 Punkte“ bis zum Jahresende ausgegeben. Ein Zähler fehlt noch dafür. Holt Ihr den am kommenden Sonntag bei Germania Ober-Roden?
„Wir wollen dort drei Punkte holen- nicht nur einen.“

Im Hinspiel am 13. August hat ein überragender Jens Westenberger das Unentschieden (1:1) festgehalten. Mitaufsteiger Germania Ober-Roden hatte ein Plus an Torchancen in diesem Spiel. Welche Lehren habt Ihr aus dieser Partie gezogen?
„Was wir daraus (und auch aus anderen Spielen) gelernt haben: Wir sind eigentlich nie unterlegen, also das schwächere Team. Wir wollen beweisen, dass wir gemeinsam, als Block, als Mannschaft, unsere Stärken haben. Wir wollen Kompaktheit zeigen, wie z. B. im Spiel bei Sandzak Frankfurt. Dann haben wir auch beste Chancen, das Spiel in Ober-Roden zu gewinnen. Und Jens wird nicht so unter Druck sein wie im Hinspiel. Wir wollen das Spiel dominieren.“

Von den beiden Trainern hört man immer wieder, dass sich unsere jungen Spieler, zu denen Du ja auch gehörst, bislang toll entwickelt haben. Woran kannst Du das, bezogen auf Dich selbst, konkret festmachen?
„Das ist so, auf jeden Fall. Das hat schon im vergangenen Jahr begonnen. Ich habe viel von Ervin Skela gelernt, abgeschaut und umgesetzt, vor allem im Aufbauspiel, und ich bin passsicherer geworden. Unsere beiden Trainer sind ganz unterschiedliche Typen. Prümmi ist mehr der Kämpfer, der motiviert und mitreißt; Slavo ist eher ruhig, erklärt vieles, nimmt den jungen Spielern die Nervosität. Ja, alle jungen Spieler haben sich gut weiter entwickelt und auch ihr Zweikampfverhalten sehr verbessert.“

Jerome, was glaubst Du- wohin wird Dich Dein Weg bei Hanau 93 in den nächsten Jahren führen? Planst Du überhaupt persönlich über einen mehrjährigen Zeitraum?
„Ja, natürlich. Jeder Spieler macht sich immer mal Gedanken über seine sportliche Zukunft. Mein Herz gehört Hanau 93, ich möchte hier mindestens noch zwei, drei Jahre spielen. Habe darüber auch schon Gespräche mit Giovanni geführt. Und noch ein oder zwei weitere Aufstiege- das wäre super. Vielleicht noch nicht in dieser Saison, aber dann in der nächsten?“

Jerome, vielen Dank für das interessante Gespräch. Dir und der Mannschaft viel Erfolg beim Jahresausklang-Spiel in Ober-Roden- und danach erst einmal erholsame Tage, bevor der „Budenzauber“ beginnt, die Zeit der Hallenturniere. Auch dazu viel Erfolg!

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