1. Hanauer FC 1893 e.V.
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Pokalspiel leitet heiße Phase ein- Interview mit Tolga Talha Ünal!

Nach den Osterfeiertagen geht es mit dem Kreispokal-Viertelfinale bei Türk Gücü Hanau weiter (Mittwoch, 19. April 2017- Vorschau folgt). Danach folgen die alles entscheidenden letzten sechs Punktspiele in der Gruppenliga Frankfurt-Ost. Darüber sprach Hans Jung mit Tolga Talha Ünal.

Tolga, wie war die Busfahrt am vergangenen Sonntag nach und von Wenings zusammen mit den „Supporters“?
„Ja, das war mal etwas Neues. Wir sind uns mit den Fans schon nähergekommen, das war mal eine ganz andere Atmosphäre.“

Wenings, Seligenstadt, Dietzenbach- die Gegner spielen fast durchweg sehr defensiv gegen uns und lauern auf Konterchancen. Was könnte man gegen diese Einstellung noch besser machen, denn diese Konstellation wird es in den nächsten Wochen sicher noch mehrmals geben?
„Das denke ich auch. Wobei es vielleicht in den nächsten Spielen (gegen Klein-Krotzenburg und Hochstadt) etwas anders werden könnte. Wir dominieren immer in den Spielen und müssen halt auch daraus die Tore machen. Im letzten Drittel fehlt’s manchmal, da gehen uns mitunter die Ideen aus. Aber ich bin optimistisch, dass es in den nächsten Spielen besser wird.“

Mit dem Kreispokal-Viertelfinale bei Türk Gücü steht uns ein brisantes Derby ins Haus. Welchen Stellenwert hat dieses Spiel, hat überhaupt der Pokal-Wettbewerb für die Mannschaft unmittelbar vor der entscheidenden Phase in der Meisterschaft?
„Der Pokal hat in Hanau immer einen hohen Prestigewert. Natürlich ist unser primäres Ziel die Meisterschaft, aber wir haben auch im Pokal Ambitionen. Die Spiele gegen Türk Gücü waren zuletzt immer sehr interessant. Das wird auch diesmal wieder so sein. Und wir spielen immer auf Sieg, da gibt es kein Zurückstecken oder einen Schongang.“

Wenn Ihr bei Türk Gücü gewinnen solltet, wartet auch im Halbfinale des Kreispokals wieder ein starker Gegner auf Euch. Wie kommt Ihr mit der Doppelbelastung aus Meisterschaft und Pokal klar?
„Im Halbfinale würden wir in jedem Fall auf  einen sehr starken Gegner treffen. Unser Vorteil ist, dass alle Spieler fit sind, dass wir keine Langzeit-Verletzten haben. Da haben die Trainer die Möglichkeit, ohne Qualitätsverlust mal rotieren zu lassen. Deshalb werden wir in beiden Wettbewerben immer gut besetzt sein, mit einer guten Mannschaft auf dem Platz stehen. Aber absolute Priorität hat für uns die Meisterschaft.“

Wen siehst Du als Hauptkonkurrenten um Meisterschaft und Aufstieg- JSK Rodgau oder Viktoria Nidda?
„Ich denke, es bleibt bis zuletzt ein Dreier-Rennen. Sollten wir mal verlieren, wäre Rodgau mit einem Sieg an uns vorbei und Nidda gleichauf mit uns. Die Meisterschaft wird unter uns Dreien entschieden. Jeder kann’s noch schaffen, aber wir haben die Pole Position.“

Mal abgesehen vom möglichen „Endspiel“ bei JSK Rodgau am 27. Mai- welches wird Deiner Einschätzung nach das schwierigste Spiel im Restprogramm bis dahin?
„Aus dem Bauch heraus- Hochstadt! Da war’s schon im Hinspiel bis zur Halbzeit sehr eng. Das sind immer herausragende Spiele und Derbys, da schenkt sich keiner etwas. Aber leichte Spiele gibt’s für uns ohnehin nicht mehr!“

Und nun noch die unvermeidliche Schlussfrage, Tolga: Schaffen wir’s? Packen wir in dieser Saison die Meisterschaft und den Aufstieg in die Verbandsliga?
„Ich sage: Wir schaffen auf jeden Fall den Aufstieg und auch die Meisterschaft. Weil die Mannschaft daran glaubt und weil auch ich daran glaube!“
Tolga, vielen Dank fürs Gespräch. Gute Erholung über die Osterfeiertage und dann ein tolles und erfolgreiches Pokalspiel auf der Rudi-Völler-Sportanlage am kommenden Mittwoch.

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