1. Hanauer FC 1893 e.V.
Hessens ältester Fußballverein
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Abschied von der Gruppenliga:

Interview mit Christoph Prümm!

Vor einigen Wochen deutete noch alles darauf hin, dass es am allerletzten Spieltag zu einem spektakulären Showdown, zu einem echten Endspiel um Meisterschaft und Aufstieg bei der JSK Rodgau kommen würde. Nun ist aber bereits alles entschieden: Hanau 93 ist Meister der Gruppenliga Frankfurt-Ost und steigt in die Verbandsliga auf; Viktoria Nidda geht als Vizemeister in die Aufstiegs-Relegation; und der JSK Rodgau, lange Zeit Tabellenführer, bleibt nur der undankbare dritte Platz. Zwischen Meisterparty und Gruppenliga-Abschiedsspiel sprach Hans Jung mit Abwehrchef und Trainer Christoph Prümm.

Hallo Christoph, Dir, der Mannschaft und dem ganzen Team mit seinen Trainern und Betreuern herzlichen Glückwunsch zur Meisterschaft und zum Aufstieg. Wie geht es Dir, jetzt, nachdem endgültig alles klar ist?
„Mir geht’s sehr gut, nach so einer Meisterschaft natürlich immer. Wir sind sehr glücklich, dass wir die Saison mit der Meisterschaft abschließen konnten.“

Die Mannschaft hat in den letzten, den entscheidenden Wochen hervorragend gespielt und gekämpft. Welche Gründe waren Deiner Meinung nach ausschlaggebend dafür, dass Ihr genau zur richtigen Zeit Eure Bestform gefunden habt?
„Ich denke, der Hauptgrund war, dass jeder Einzelne im Team diese Meisterschaft unbedingt wollte. Das hat man in jeder Trainingseinheit gesehen. Es wurde auch nicht darüber gemeckert, dass Ervin Skela und Daniyel Cimen nicht mittrainiert haben, die waren und sind immer voll integriert. Wir haben einen tollen Zusammenhalt in der Mannschaft. Das sieht man auch daran, dass schon jetzt über 90% unserer Jungs für die neue Saison zugesagt haben.“

Der Spielausgang am Samstag in Rodgau hat für keines der beiden Teams noch Einfluss auf die Tabelle und den Aufstieg. Wird dennoch in dieser Woche normal trainiert und sich vorbereitet?
„Nein, wir machen lediglich am Mittwoch ein lockeres Abschlusstraining. Da ist doch schon einiges im Kopf ‘runtergefahren. Wir wollen das Spiel aber gewinnen. Rodgau wird es auch nicht abschenken wollen. Wir werden auch nochmals Vollgas geben. Die Jungs werden hochmotiviert sein, das wird nochmal eine interessante Begegnung.“

Hanau 93 nach 30 Jahren erstmals wieder in der zweithöchsten hessischen Amateurliga. Was macht das mit Dir als Trainer und Spieler?
„Ich bin sehr stolz darauf, dass ich als Spieler und als Trainer (zusammen mit Slavo) dabei mitwirken konnte, dieses Ziel zu erreichen. Auch für die Fans war das eine tolle Sache.“

Nach der Saison ist vor der Saison, könnte man einen bekannten Spruch von Sepp Herberger abwandeln. Hast Du innerlich schon auf Vorbereitungs-Modus für die neue Saison umgeschaltet?
„Wir sind jedenfalls schon in die Planung für die neue Saison eingestiegen, erarbeiten unseren Zeitplan für die Vorbereitung. Wir haben auch schon erste Testspiele abgeschlossen. Aber ich freue mich jetzt auch auf die fußballfreie Zeit, will viel Zeit mit meiner Familie verbringen und Kraft tanken. Und dann geht’s mit voller Kraft in die neue Runde; die Vorfreude ist riesengroß.“

Wird sich das Gesicht der Mannschaft 2017/18 sehr von dem der Meistermannschaft 2016/17 unterscheiden? In welchen Mannschaftsteilen siehst Du Handlungsbedarf, im Sinne von Verstärkungen?
„Wir haben schon ganz viele Zusagen unserer aktuellen Spieler, das war uns sehr wichtig. Daher werden wir uns nicht allzu sehr verändern, uns nur punktuell verstärken und den Kader noch ein wenig verbreitern. Wir wollen unseren jungen Spielern die Chance zur Weiterentwicklung bieten, damit sie zunächst einmal gestandene Verbandsliga-Spieler werden, plus Perspektiven nach weiter oben.“

Geht es im ersten Jahr der Verbandsliga-Zugehörigkeit nur um den Klassenerhalt, oder sind die Ziele höher gesteckt?
„Bislang haben wir mit der Sportlichen Leitung noch kein konkretes Ziel vereinbart. Aber ich denke, für uns als Aufsteiger wäre im ersten Jahr mehr als der Klassenerhalt vermessen. Den wollen wir so schnell wie möglich klarmachen, und dann kann man ja immer noch sehen, was noch möglich ist, was eventuell noch geht.“

Christoph, an dieser Stelle ein riesengroßes Dankeschön an Dich und für Deine tollen Leistungen, sowohl als Trainer als auch als Abwehrchef auf dem Spielfeld. Viel Spaß in dieser Woche sowie beim Saison-Ausklang, nach dem Rodgau-Spiel, und schon jetzt alle Gute für die neue Saison.

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